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Krebs

Was ist Krebs?

Als Krebs (Karzinom), maligner Tumor oder bösartige Geschwulst, werden Gewebe bezeichnet, die durch unkontrolliertes Zellwachstum entstehen. Das wuchernde Gewebe schädigt Organe und behindert deren Funktion. Es können sich auch Zellen ablösen, die mit dem Blut in andere Bereiche des Körpers gelangen und dort Tochtergeschwülste (Metastasen) bilden.

Krebserkrankungen gehören zu den häufigsten Todesursachen in den Industrienationen. In Deutschland können rund 25 % der Mortalitätsfälle auf eine Tumorerkrankung zurückgeführt werden. Jährlich sind etwa 400.000 Neuerkrankungen zu verzeichnen.

Wodurch entsteht Krebs?

Das Krebswachstum ist ein vielschichtiger Prozess, der im Wesentlichen von drei Faktoren abhängig ist: Lebensalter, Erbanlage und Ernährung.
So begünstigen Übergewicht, die Menge und Art des Fettverzehrs, eine hohe Alkoholzufuhr, eine ballaststoffarme Kost, eine unzureichende Zufuhr bestimmter Vitamine und Spurenelemente sowie an sekundären Pflanzenstoffen die Entwicklung vieler Organtumoren. Rauchen und Umweltfaktoren können ebenso krebsfördernd wirken.
Auch das Lebensalter und die persönliche Lebensführung spielen bei der Krebsentstehung eine Rolle.

Welche Symptome treten auf?

Mangelernährung und die Abnahme des Körpergewichts gehören zu den häufigsten Symptomen onkologischer Erkrankungen. Tritt ein zu starker Gewichtsverlust ein, kann ein Mangel an wichtigen Nährstoffen entstehen, der das Immunsystem schwächt, die Anfälligkeit gegenüber Infekten erhöht und die Wundheilung verzögert. Für einen ungewollten Gewichtsverlust gibt es eine ganze Reihe von Ursachen. So beeinflusst die Krebserkrankung direkt den Stoffwechsel des Erkrankten, indem sie seinen Energieverbrauch erhöht. Bei einer unzureichenden Energiezufuhr werden die Fettreserven und das Muskeleiweiß aufgezehrt und der Körper zusätzlich geschwächt. Als Folge tritt ein Kräfteverfall (Kachexie) ein, der nicht nur die Lebensqualität des Tumorpatienten beeinträchtigt, sondern lebensbedrohliche Folgen haben kann.

Es gibt verschiedene Arten von Krebs und diese erfordern auch eine unterschiedliche Behandlung. Neben der operativen Entfernung oder Verkleinerung des Tumors werden bei der Krebsbehandlung die Strahlen- und Chemotherapie sowie Hormontherapie eingesetzt. Als häufige Begleiterscheinungen sind dabei Kau- und Schluckbeschwerden sowie Entzündungen im Mund- und Rachenraum zu beobachten. Weiterhin kann das Empfinden für Hunger und Sättigung gestört sein, was den Wunsch zu essen vermindert. Insbesondere die Strahlen- und Chemotherapie können darüber hinaus Übelkeit und Erbrechen auslösen.