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Schnittstellenmanagement

Krankenhäuser und Rehabilitationskliniken verfügen für die Bereiche Küche, Pflege und Hauswirtschaft ein Schnittstellenmanagement. Es wird empfohlen, dass es dabei eine Verfahrensregelung gibt, in der alle Bereiche des Krankenhauses bzw. der Rehabilitationsklinik festgelegt sind (vgl. DNQP Expertenstandard).

Die Grundvoraussetzung für ein funktionierendes Schnittstellenmanagement ist die Zusammenarbeit unterschiedlicher Berufsgruppen. Idealerweise stellt ein multidisziplinäres Ernährungsteam durch die Kommunikation mit den beteiligten Bereichen sicher, dass individuelle Therapiemaßnahmen erfolgen und ein bedarfsgerechtes Angebot an Speisen und Getränken vorhanden ist. Auch für die Lösung von Ernährungsproblemen ist es empfehlenswert ein Ernährungsteam in jedem Krankenhaus und jeder Rehabilitationsklinik zu etablieren.

Das Ernährungsteam erarbeitet einen Maßnahmenkatalog zum Ernährungsassessment und zu Diättherapien, die auf Krankenhaus-/Klinikebene verbindlich umgesetzt werden. Dabei werden Ziele für die orale, enterale und gegebenenfalls parenterale Ernährung festgelegt. Außerdem steht das Team zur Beratung und als Ansprechpartner für konkrete Ernährungsfragen der Patienten/ Rehabilitanden zur Verfügung.

Für die Bereitstellung des Verpflegungsangebots sind Verantwortlichkeiten der folgenden Bereiche festzulegen:

  • Ansprechpartner für Caterer,
  • Speisenplanung und-herstellung, Rezepte, Speisenplangestaltung,
  • Lebensmittelhygiene,
  • Sicherung der individuellen Ernährungsversorgung,
  • Service, Bestellung der Speisen, Anreichen der Speisen,
  • Verantwortung für Speisentransport.