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Speiseplanung

Neben den Lebensmittelquantitäten und -qualitäten sind noch weitere Aspekte bei der Speiseplanung zu berücksichtigen:

  • ein Menüzyklus für das Mittagessen beträgt mindestens 4 Wochen
  • ein ovo-lacto-vegetarisch Gericht ist täglich im Angebot
  • saisonale Obst- und Gemüsesorten stehen auf dem Speiseplan
  • kulturspezifische, regionale und religiöse Essgewohnheiten berücksichtigen
  • Wünsche und Anregungen von Patienten sind, wenn möglich, in der Speiseplanung berücksichtigt
  • beim Auslassen von Mahlzeiten aufgrund von Diagnostik oder Behandlungen wird eine Ersatzmahlzeit angeboten
  • bei bestimmten Krankheiten werden diätetische Kostformen angeboten
  • für besonders empfindliche Personen mit geschwächtem Immunsystem werden einige Lebensmittel aufgrund der möglichen Belastung mit Krankheitserregern nicht eingesetzt. Dazu zählen z.B. Rohmilchprodukte, Weichkäsesorten mit Oberflächenschmiere, Mett, Tater, Rohwürste und Räucherlachs. Sprossen und Beeren werden vor dem Verzehr erhitzt.
    Ausführliche Informationen zu diesem Thema finden Sie hier.

Haben Sie nun anhand der Kriterien einen Speiseplan erstellt, wird dieser allen Tischgästen im Vorfeld zugänglich gemacht. Dieses kann über einen Aushang, digital oder über einen Bildschirm erfolgen.


Doch welche Informationen dürfen auf einem Speiseplan nicht fehlen?

  • Speisen sind eindeutig bezeichnet!
    Unter „Chefsalat" oder „Freitagspfanne" kann sich keiner etwas vorstellen.  Phantasienamen dürfen nur verwendet werden, wenn zusätzlich die Hauptzutaten des Gerichtes z. B. in Klammern angegeben sind.
    Beispiel: Chefsalat (gemischte Blattsalate mit Tomate, Gurke, Ei, Käse und Oliven)
  • Bei Fleisch und Wurst ist die Tierart benannt
    Sie können die Tierarten in einer Legende durch Buchstaben, z. B. „S" für Schwein ersetzen oder auch Piktogramme einsetzen.
  • Auch bei Fisch ist anzugeben, welche Fische eingesetzt wurden.
  • Verwendung von Alkohol ist gekennzeichnet.
  • Speisen, die zur nährstoffoptimierten Menülinie gehören, sind eindeutig gekennzeichnet. Dabei dürfen Sie das Station Ernährung-Logo nur nutzen, wenn Sie zertifiziert sind. Vorher können Sie die gesundheitsfördernde Menülinie farblich oder durch ein anderes Symbol kennzeichnen.
  • Allergene sind gemäß der Lebensmittelinformations - Durchführungsverordnung (LMIDV) gekennzeichnet bzw. der Tischgast weiß, wo er diese Informationen erfragen kann.
    Ausführliche Informationen hierzu finden Sie in der Rubrik Kennzeichnung.
  • Zusatzstoffe sind gemäß der Zusatzstoffzulassungsverordnung (ZZulV) gekennzeichnet.

Welche Angaben auf dem Speiseplan sind freiwillig?

  • Preise der einzelnen Speisen sind übersichtlich dargestellt.
  • Nährwerte werden nach der Nährwertkennzeichnungs-Verordnung (NKV) angegeben.