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Uniklinik Leipzig setzt sich für guten Ernährungsstatus ihrer Patient*innen ein
Ein Interview des MDR stellt das vorbildliche Vorgehen der Klinik bezüglich gesunder Verpflegung und Ernährungstherapie für die Patient*innen dar. Auch Eva Hoffmann, Verantwortliche für das DGE-Projekt „Station Ernährung“, sieht den Mehrwert in diesem Handeln.Am Universitätsklinikum Leipzig (UKL) wird eine ausgewogene und gesundheitsfördernde Verpflegung angeboten. Diese ist seit 2012 durch die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) zertifiziert. Das UKL orientiert sich bei der Speiseplangestaltung an saisonalen und regionalen Angeboten. Zusätzlich gibt es im Klinikum ein 20-köpfiges Ernährungsteam, dass sich angefangen mit einem Screening darum kümmert, dass der/die Patient*innen während ihres Aufenthaltes gut versorgt sind. Denn dort hat man erkannt, dass die Ernährung einen wichtigen Bestandteil der Genesung nach einer Operation oder während einer Erkrankung darstellt. Vollwertige und schmackhafte Gerichte fördern den Heilungsprozess und beugen außerdem Mangelernährung vor.
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Unterstützung für Kliniken
Station Ernährung unterstützt Sie dabei, das Verpflegungsangebot in Krankenhäusern und Rehakliniken zu optimieren, um Patient*innen eine gesundheitsfördernde und nachhaltige Auswahl von Speisen und Getränken zu ermöglichen. Als wesentliches Medium wird dafür der „DGE-Qualitätsstandard für die Verpflegung in Kliniken“ erarbeitet. Zusätzlich gibt es Praxiswissen-Broschüren, die sich insbesondere an Ernährungsfachkräfte richten und die dort Hilfestellungen zum Thema „Mangelernährung“ und „Kau- und Schluckstörungen“ in Kliniken finden
Seit dem 1. Januar 2024 besteht für Krankenhäuser die Möglichkeit, mit Krankenkassen Qualitätsverträge für den Leistungsbereich Mangelernährung (Qualitätsvertrag nach §110a SGB V für den Leistungsbereich Diagnostik, Therapie und Prävention von Mangelernährung) abzuschließen. Die Qualitätsverträge bieten für Krankenhäuser und Patienten die Möglichkeit, die Erkennung und Behandlung von Mangelernährung deutlich zu verbessern und hierfür zusätzliche Geldmittel zu generieren, um den damit verbundenen Mehraufwand und das notwendige Ernährungsteam des Krankenhauses zu finanzieren und Ernährungsfachkräfte gezielt einzusetzen.
Im Idealfall schmeckt es den Patient*innen und das Essen hilft gleichzeitig dabei gesund zu werden und zu bleiben.

