Montag, 29.04. 2019

Fachexpertise vernetzen – Patienten besser versorgen und behandeln

In Prävention und Therapie interdisziplinär zusammenarbeiten: Der VDD und BDEM kommen vom 3. bis 4. Mai in Wolfsburg zusammen – die DGE und das DGE-Projekt „IN FORM in der Gemeinschaftsverpflegung“ sind mit einem Stand vertreten.

Eva Hoffmann, DGE-Projekt "IN FORM in der Gemeinschaftsverpflegung"

Im Rahmen des 61. Bundeskongresses des Verbandes der Diätassistenten (VDD) tagt der Bundesverbandes Deutscher Ernährungsmediziner zum 20. Mal. Veranstalter und Kooperationspartner haben diesem Fachtreffen vom 3.-4. Mai den Titel: „Miteinander arbeiten – voneinander lernen“ gegeben.
Nicht ohne Grund – so betont das Programm des bevorstehenden Kongresses in Wolfsburg: Ernährungstherapie sei eine Aufgabe, die am besten gelingt, wenn die verschiedenen Disziplinen zusammenarbeiten und dabei ihr jeweiliges Fachwissen einbringen.

Einigen Kliniken in Deutschland ist dieser Schulterschluss der Fachdisziplinen mit der Etablierung von interdisziplinären Ernährungsteams bereits gelungen. In vielen Kliniken ist dies aber noch nicht der Fall.

„Dabei sind Ernährungsteams eine wichtige Schnittstelle“, sagt Eva Hoffmann vom DGE-Projekt „IN FORM in der Gemeinschaftsverpflegung“ (Stand 5). Konkret sollten Diätassistentinnen hinzugerufen werden, wenn es darum geht, den Ernährungszustand eines Patienten genauer zu erfassen. Sie können zum Beispiel entscheidend dazu beitragen, dass die passende Kost vor und nach einer Operation eingesetzt wird. Sie besprechen zudem die vorgesehene Kost ausführlich mit dem Patienten und erfragen dabei individuelle Bedürfnisse.

Heilung und Wohlbefinden von Patienten verbessern

Mit ihrer Arbeit und ihrem Fachwissen unterstützen Diätassistentinnen Ärzte und Pflegekräfte im Klinikalltag. Damit können Diätassistentinnen dazu beitragen, gesundheitliche Komplikationen zu verhindern und Heilungsprozesse zu fördern. So helfen sie vor allem, das Wohlbefinden des Patienten zu verbessern. Wenn sich auf diese Weise die Liegezeiten verkürzen, können auch die Behandlungskosten sinken.

Aber Kliniken können nicht nur in Diagnostik und Ernährungstherapie etwas für ihre Patienten tun. Mit einer Verpflegung, die den Kriterien der DGE-Qualitätsstandards für die Verpflegung in Krankenhäusern und Rehakliniken entspricht, erhalten prinzipiell alle Patienten die Möglichkeit, eine gesundheitsfördernde Kost bewusst zu wählen. Gleichzeitig ist diese vollwertige Verpflegung in der Klinik auch Vorbild für die weitere Ernährung zuhause. In diesem Sinne unterstützt das Angebot „Station Ernährung“ sowohl Diätassistentinnen als auch weitere Verpflegungsfachkräfte bei der Umsetzung einer ausgewogenen Verpflegung. 

Weiterführende Informationen dazu finden sich hier:
www.station-ernaehrung.de/dge-qualitaetsstandard/

Ansprechpartner: Eva Hoffmann, Dipl. Oecotrophologin
Telefon: 0228/3776-636
E-Mail: Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mailhoffmann(at)dge.de