Donnerstag, 16.07. 2015
Pressemitteilung

Bei Som­mer­hit­ze ver­der­ben Le­bens­mit­tel schnel­ler

DGE gibt Tipps zum Schutz vor Le­bens­mit­tel­in­fek­tio­nen

Obwohl Deutschland zur gemäßigten Klimazone zählt, sind Temperaturen über 30 °C im Sommer keine Seltenheit. Grillpartys, Picknicks im Grünen und Gartenfeste haben wieder Hochsaison. Bei solchen Anlässen müssen leicht verderbliche Lebensmittel ausreichend gekühlt werden. Denn viele Mikroorganismen wie Salmonellen und andere Bakterien vermehren sich bei Hitze und hoher Luftfeuchtigkeit besonders gut – schwere Lebensmittelvergiftungen können die Folge sein. Meist gehen sie mit Magenkrämpfen, Durchfall und Erbrechen einher und klingen nach wenigen Tagen von selbst ab. Für Risikogruppen wie Kleinkinder, Schwangere, alte oder immungeschwächte Menschen können sie im Extremfall aber lebensbedrohlich sein. Deshalb ist Vorsicht geboten: Damit das Schlemmen im Sommer ohne Reue bleibt, sollten die allgemeinen Küchenhygieneregeln, insbesondere beim Umgang mit Fleisch, Geflügel und rohen Eiern, beachtet werden. Mit der korrekten Lagerung und Zubereitung von Speisen, gründlichem Händewaschen und dem regelmäßigen Austausch von Küchenutensilien lassen sich Lebensmittelinfektionen in der heißen Jahreszeit vermeiden, so die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE). Das gleichmäßige und vollständige Erhitzen von Speisen auf +70 °C bis +100 °C tötet die meisten Krankheitserreger ab. Auf den Verzehr von rohem Fleisch, z. B. Carpaccio, rohem Hackfleisch wie Mett und Tatar sowie Zwiebelmettwurst und Speisen mit rohem Ei wie Mayonnaise, Tiramisu oder Zabaione an heißen Sommertagen am besten verzichten.

Den ausführlichen Pressetext mit weiteren Hintergrundinformationen finden Sie undefinedhier.

 

Quelle: DGE